Carbapenem kombiniert mit Heptancarbonsäurederivat
Imipenem: Hemmung der Quervernetzung der Bakterienzellwandpeptidoglykane
Cilastatin: schützt Carbapenem vor vorzeitigem Abbau und reduziert Nephrotoxizität
grampositive und gramnegative Bakterien, auch gegen Anaerobier; nicht gegen: Stenotrophomonas, Actinetobacter, Enterococcus faecium, Chlamydien, Mykoplasmen, Legionellen, Clostrdium difficile, Corynebacterium jeikeium, MRSA, MRSE, Burkholderia cepacia, Mykobakterien; schwach gegen Proteus vulgaris und mirabilis
selten mit Penicillinen und Cephalosproinen, häufig mit Meropenem
Nosokomiale und schwere Infektionen (z.B. Peritonitis), besonders bei Immunschwäche, Sepsis und bei Infektionen durch Keime, die gegen andere Antibiotika resistent sind
Allergie, selten Kreuzallergie mit Penicillin, Schwangerschaft und Kinder < 3 Monate
gastrointestinale Reaktionen; in 1 bis 2% zentralnervöse Nebenwirkungen (Tremor, Myoklonus, Krämpfe, Verwirrtheitszustände, Somnolenz, Schwindel) insbesondere bei höheren Dosierungen, Niereninsuffizienz oder ZNS-Vorschädigung; Anstieg von Leberparametern, Lokalreaktionen (Phlebitis), allergische Reaktionen, Eosinophilie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Hb-Abfall, postiver Coombs-Test, vorübergehende Verlängerung der Prothrombinzeit, selten Nierenfunktionsstörungen
mit Ganciclovir Krampfanfälle möglich
nicht zu rasch infundieren
Carbapenem-Standardsubstanz, Einsatz bei Mischinfektionen und lebensbedrohlichen Infektionen, sehr breites Spektrum, eventuelle Nebenwirkungen beachten
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