CEFAZOLIN
Index
Klinisch-pharmakologische Klassifizierung Wirkmechanismus Handelsnamen
Anwendungsarten Antibakterielles Spektrum Kreuzresistenz
Indikationen Dosierung Kontraindikationen
Nebenwirkungen Interaktionen Vorsichtsmaßnahmen
Pharmakokinetik Allgemeine Beurteilung  
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R1
R2
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Klinisch-pharmakologische Klassifizierung
Systemisches Antibiotikum. Cephalosporin
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Wirkmechanismus
Hemmung der Quervernetzung der Bakterienzellwandpeptidoglykane
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Handelsnamen
Österreich Cefazolin "Sandoz", Kefzol, Zolicef
Deutschland Elzogram
Schweiz Kefzol
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Anwendungsarten
i.v., i.m.
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Antibakterielles Spektrum
viele grampositive und gramnegative Bakterien;
gute Staphylokokkenaktivität (auch bei Betalaktamase-bildenden Stämmen);
gut wirksam gegen Streptokokken, E. coli, Klebsiella pneumoniae, Gonokokken, Meningokokken, auch wirksam gegen Anaerobier (außer Bacteroides fragilis)
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Kreuzresistenz
bei S. aureus mit penicillinase-festen Penicillinen
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Indikationen
wie Penicillin G, wenn Penicillin-Allergie vorliegt, Staphylokokkeninfektionen, leichte Wundinfektionen, perioperative Prophylaxe
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Dosierung
Standarddosierung
Erwachsene
Kinder
2-3 x 2 g 25-100 mg/kg/d verteilt auf 2-3 Einzelgaben
 
Dosierung bei schwerer Nierenfunktionsstörung
Dosis bei Kreatinin-Clearance von 40-60 ml/min auf 60%, bei 20-40 ml/min auf 25%, bei 5-20 ml/min auf 10% reduzieren
 
Dosierung bei schwerer Leberfunktionsstörung:
keine Anpassung
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Kontraindikationen
Cephalosporin-Allergie, eingeschränkte Nierenfunktion

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Nebenwirkungen
allergische Reaktionen (Fieber, Exanthem, Urtikaria), anaphylaktischer Schock selten, allergische Neutropenie (reversibel nach Absetzen), Blutungsneigung bei eingeschränkter Nierenfunktion, Transaminasenanstieg, positiver Coombstest, in der Regel keine Kreuzallergie mit Penicillinen
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Interaktionen
eventuelle verminderte Wirkung von Antikoagulanzien und Thrombozytenaggregationshemmern
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Vorsichtsmaßnahmen
Vitamin K-Substitution bei eingeschränkter Nierenfunktion gegen Blutungsneigung
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Pharmakokinetik
Ausscheidung: überwiegend renal
Halbwertszeit: 94 min
Dialysierbar: ja

Verteilung
Gut
Mäßig
Schlecht
Pleura-, Peritoneal-, Synovialflüssigkeit, Galle, Urin, Knochen    Liquor 

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Allgemeine Beurteilung
Standardcephalosporin in Traumatologie, Orthopädie und Chirurgie. Gute Staphylokokkenwirksamkeit, daher Einsatz in der perioperativen Prophylaxe, schwächer wirksam gegen Gram-negative Erreger, unwirksam bei Pseudomonas-Gruppe
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