NEOMYCIN
Index
Klinisch-pharmakologische Klassifizierung Wirkmechanismus Handelsnamen
Anwendungsarten Antibakterielles Spektrum Kreuzresistenz
Indikationen Dosierung Kontraindikationen
Nebenwirkungen Interaktionen Vorsichtsmaßnahmen
Allgemeine Beurteilung    
goto top of page
Klinisch-pharmakologische Klassifizierung
topisches Aminoglykosidantibiotikum
goto top of page
Wirkmechanismus
Hemmung der ribosomalen Proteinsynthese
goto top of page
Handelsnamen
Österreich Baneocin, Betnesol, Betnovate, Bykomycin, Hydoftal "Agepha", Nebacetin, Necones, Otosporin, Tyrothricin "Provita" omp.
Deutschland Bykomycin
Schweiz Bacimycin, Baneopol, Batramycin, Betnovate, Cicatrex, Neomycin Drossapharm
goto top of page
Anwendungsarten
topisch (Instillation, oral: nicht mehr empfohlen)
goto top of page
Antibakterielles Spektrum
gramnegative Bakterien, Teil der Staphylokokkenstämme; resistent sind Pseudomonas, Streptokokken und Enterokokken
goto top of page
Kreuzresistenz
komplett mit Kanamycin und Paromomycin; teilweise mit Streptomycin und Gentamycin
goto top of page
Indikationen
oberflächliche Haut- und Schleimhautinfektionen; Instillation und orale Gabe zur Darmdekontamination nicht mehr empfohlen
goto top of page
Dosierung
Standarddosierung
2-3x/d auftragen (oral: Erwachsene 2-4g/d - Kinder 30-60 mg/kg; verteilt auf 4-6 Einzelgaben)
goto top of page
Kontraindikationen
großflächige Wunden, da eine Resorption ototoxische Nebenwirkungen verursachen kann; schwere kardiogene oder nephrogene Ausscheidungsstörungen und Vorschädigungen des Vestibular- oder Cochlearorgans; perforiertes Trommelfell für Applikation im äußeren Gehörgang

goto top of page
Nebenwirkungen
bei großflächigen Wunden, Darmgeschwür bei gleichzeitiger Niereninsuffizienz wegen Resorption Gefahr der Ertaubung; Überempfindlichkeit; bei oraler Gabe: Soorenteritis, schwere Enterokolitiden
goto top of page
Interaktionen
bei zu großer Resorption: Verstärkung der Oto-/Nephrotoxizität bei gleichzeitiger Gabe von Diuretika, Cephalosporinen, anderen Aminoglykosiden; Narkotika, Muskelrelaxanzien: neuromuskuläre Blockade
goto top of page
Vorsichtsmaßnahmen
bei topischer Anwendung Gesamtdosis von 15 mg/kg/d nicht überschreiten
goto top of page
Allgemeine Beurteilung
Veraltetes Aminoglykosid, heute nahezu obsolet (ev. Lokaltherapie)
goto top of page

© Österreichische Gesellschaft für Antimikrobielle Chemotherapie
© Universimed New Media GmbH
A-1150 Wien, Markgraf-Rüdiger-Strasse 8

office@infektionsnetz.at

 

 

 

 

 

 

A-1150 Wien, Markgraf-Rüdiger-Straße 8