PIPERACILLIN
Index
Klinisch-pharmakologische Klassifizierung Wirkmechanismus Handelsnamen
Anwendungsarten Antibakterielles Spektrum Kreuzresistenz
Indikationen Dosierung Kontraindikationen
Nebenwirkungen Interaktionen Pharmakokinetik
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R
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Klinisch-pharmakologische Klassifizierung
Acylaminopenicillin
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Wirkmechanismus
Hemmung der Quervernetzung der Bakterienzellwandpeptidoglykane
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Handelsnamen
Deutschland Pipril
Schweiz Pipril
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Anwendungsarten
i.v., i.m.
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Antibakterielles Spektrum
grampositive und gramnegative Keime, Anaerobier; (Pseudomonas, E. coli, Proteus, Providencia, Salmonellen, Shigellen, Neisserien, Streptokokken); nicht gegen Penicillinasebildner
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Kreuzresistenz
teilweise mit Mezlocillin, Ampicillin und Penicillin
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Indikationen
Infekte der Harnwege, des Genitaltraktes, der Gallenwege; Infektionen durch empfindliche gramnegative Stäbchen, Pseudomonas-Infektionen, schwere Allgemeininfektionen
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Dosierung
Standarddosierung
Erwachsene
Kinder
3 - 4 x tgl 2 g 3- 4x tgl. 30 mg/kg
 
Dosierung bei schwerer Nierenfunktionsstörung
bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 20 ml/min) höchstens 4 g alle 12 h
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Kontraindikationen
Penicillinallergie

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Nebenwirkungen
wie bei Penicillin G; gastrointestinale Störungen, Exantheme, Schmerzen am Ort der i.m.-Injektion, passagerer Anstieg der Leberenzyme, Erniedrigung der Kaliumkonzentrationen im Blut, passagere Neutropenien
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Interaktionen
evtl. verminderte Wirkung von Antikoagulanzien, Thrombozytenaggregationshemmern; bei gleichzeitiger Verwendung mit nichtdepolarisierenden Muskelrelaxanzien kann die neuromuskuläre Blockade verstärkt und verlängert sein
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Pharmakokinetik
Ausscheidung: überwiegend renal
Halbwertszeit: 60 min
Halbwertszeit bei gestörter Nierenfunktion: verlängert
Halbwertszeit bei gestörter Leberfunktion: verlängert

Verteilung
Gut
Mäßig
Schlecht
Galle, Urin  pathologischer Liquor, Knochen  Liquor 

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